Kaiserburg

Die "Krone der Stadt"

Neben den beiden weitläufigen Versammlungssälen, wo sich Könige und Kaiser mit den Großen des Reiches an Hoftagen zu Beratungen und festlichen Gelagen trafen, stellte die Burg  auch die Unterkünfte für die  Ritter und ihre Pferde, die standesgemäße Begleitung des Herrschers zur Verfügung.
Eine Burg des Mittelalters kann man mit dem heutigen Begriff als "ein Kongresszentrum mit angeschlossenem Motel" bezeichnen. Heute wird die ehemalige Kaiserstallung als die schönste Jugendherberge Deutschlands bezeichnet.
In den Kaisergemächern bieten sich spannende Einblicke in das Leben und Wirken der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.
Über die Stadt gebaut zeigt sich besonders an unserer Nürnberger Burg das mittelalterliche Herrschertum dargestellt, "erhaben und entrückt".
Hier oben wurden Kaisersöhne geboren, Hof- und Gerichtstage abgehalten und die Bürger der Stadt mit besonderen Vergünstigungen, den Kaiserprivilegien, ausgezeichnet.

Die original erhaltene Doppel- bez. Dreifachkapelle aus der Romanik führt mittelalterliche Frömmigkeit und ihre hierarchische Vorstellungswelt, die Menschen "von unten nach oben  quasi sortiert", sinnfällig vor Augen.
Die uneinnehmbaren Befestigungsanlagen mit dem Stadtgraben, riesigen Mauerwällen mit Tunneln und den charakteristischen Türmen unterschiedlichen Ursprungs zeugen davon, welche Bedeutung der Nürnberger Burg einst zukam.

Die Führung zeigt und erklärt die Außenanlagen, die Burghöfe mit dem "Tiefen Brunnen",
dem Kemenatenbau und der "Kunigundenlinde" und weiß in den Innenräumen Geschichten zu erzählen  - wie von den Eigentümlichkeiten und Vorlieben  so mancher Herrscher "von Gottes Gnaden", die hier residierten.

Die Stadt, zu Ihren Füßen ausgebreitet:
Von der Burgfreiung aus genießen Sie einen herrlichen Ausblick auf Nürnbergs Altstadt mit ihrer berühmten Dächerlandschaft.
 

Buchungen und Preise

Es sind Buchungen als Fuß- oder Busführung im eigenen Bus möglich.
Preis für Gruppen bis zu 25 Personen: 110 Euro, jede weitere Stunde zusätzlich 31 Euro .