Eine Oase der Stille: der Brunnenhansel bekommt Besuch

Verborgenes im Heiliggeistspital

Heute noch immer ein beliebtes Seniorenheim und geselliger Treffpunkt  inmitten des städtischen Lebens geht das Heiliggeistspital auf Nürnbergs älteste Sozialstiftung vor 700 Jahren zurück.
Durch den sagenhaften Reichtum des frommen Stifters Konrad Groß waren die 200 Bewohner, damals "Sieche und Pfründner" ( Kranke und Senioren), bestens versorgt.
Außerordentlichen Luxus bedeutete die eigene Wasserleitung in einem kleinen Hof.
Reines Quellwasser sprudelte der gotischen Bronzefigur, dem Hansel, aus beiden Ohren und  seiner Schalmei, worauf der nach der neuesten Mode des 14. Jahrhunderts – vorausgeahnte Slimline Karl Lagerfelds? - gekleidete Jüngling musizierte.

Der großzügig angelegte, stimmungsvolle Innenhof, seit Jahrhunderten über den rauschenden Wassern der Pegnitz ruhend, stellt eine mittelalterliche Oase der Stille im Getriebe der  Großstadt dar.
Die einstige Spitalkirche, heute ein Studentenwohnheim, barg über Jahrhunderte die Kronjuwelen, die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches.
Damit stellte Nürnberg, des "deutschen Reiches Schatzkästlein", das symbolische Zentrum dieses Reiches dar.
 

Buchungen und Preise

Preis für Gruppen bis zu 25 Personen:  110 Euro, jede weitere Stunde zusätzlich 31 Euro .